Thuja occidentalis 'Smaragd'

Herkunft

Ursprünglich stammt der Abendländische Lebensbaum aus dem Norden Amerikas. Dort wächst er vor allem in Sumpf- und Moorgebieten. Dem entsprechend mögen die Pflanzen keine Trockenheit und eine regelmässige Wasser- und Nährstoffversorgung sind die beste Vorbeugung gegen Schädlinge und Krankheiten. Wir haben dabei mit dem Baumdünger mit Mykkorrhiza-Pilzen sehr gute Erfolge erzielt. Anfangs sollten die Pflanzen auch nicht zu nahe zusammen gepflanzt werden, damit sie rascher abtrocknen.

Pilzkrankheiten

Meistens sind Pilzkrankheiten Ursachen für das Triebsterben und die Wurzel- oder Stammfäule. Pestalotia (Triebsterben, gelbe, später braune Spitzen), Kabathina (Triebsterben, graugrüne, später braune Triebe, schwarze Sporen) und Didymascella (Schuppenbräune, untere Triebe vergilben, verfärben sich dann braun) sind Pilze, die sich oberirdisch auf den Schuppen verbreiten. Als Massnahmen gegen diese Pilzkrankheiten empfehlen wir, zunächst die befallenen Triebe bis ins gesunde Holz zurück zu schneiden. Danach kann man den Pilz Pestalotia mit Ortiva zusammen mit Renovitesan Flüssigdünger bekämpfen. Bei Kabathina und Didymascella empfehlen wir abwechselnde Spritzungen mit den Fungiziden Tutor WG, Ortiva oder Dithane Neotec zusammen mit Wuxal Mg. Die Wurzel- oder Stammfäule werden durch die Pilze Phytophthora oder Pythium verursacht. Diese Pilze breiten sich auch im Boden aus. Da empfiehlt es sich, mit Proplant zu giessen und nach ca. 1 Woche  Divina zu giessen und einen Baumdünger mit Mykorrhiza in den Boden zu mischen. Bei allen Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln sollte dringend darauf geachtet werden, dass die Temperaturen zwischen 12 und 25° Celsius liegen und dass nach zwei Wochen die Behandlungen wiederholt werden.

Thujaminiermotte

Im Juli fliegen die etwa zehn Millimeter grossen, gräulichen Falter. Ihre grünlichen Eier legen sie unter die Blattschuppen. Schon nach zwei Wochen schlüpfen die ca. 5 Millimeter langen, grünen Raupen mit schwarzem Kopf. Sie bewegen sich in den Trieben abwärts, wobei Hohlräume entstehen. Dieses Stadium dauert bis zum nächsten Frühjahr. Im Mai bis Juni verpuppen sich die Raupen. Das Schadbild der Thujaminiermotte sieht an der Pflanze ähnlich aus wie das der Pilzkrankheiten. Dort, wo die Triebe hohl gefressen wurden, verfärben sie sich braun. Da sich die Raupe nach unten frisst, sollte man laufend die braunen Triebe mit einem Zentimeter vom noch grünen Ast abschneiden. Sobald die Motte im Juli fliegt, kann mit einem Insektizid wie zum Beispiel Biohop Delneem behandelt werden.

Thuja occidentalis 'Smaragd'

Angebot

In unserem Sortiment führen wir die Smaragd-Thujen in verschiedenen Grössen auch in Containern. Dadurch ist eine Pflanzung jederzeit möglich. Alternativen zu den immergrünen Thuja occidentalis ‘Smaragd’ wären Thuja occidentalis ‘Brabant’ oder Taxus baccata. Gerne beraten wir Sie und freuen uns auf Ihre Anfragen.